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JUGENDPARTIZIPATION

Jugendideen: Perspektiven werden Projekte.

Jugendtreff International Leipheim bringt unterschiedliche Sprachen, Herkunftsorte und Interessen zusammen — und macht daraus Ideen für Dialog und gemeinsames Handeln.

JUGEND-IDEENSCHMIEDE

Unterschiedliche Herkunft ist kein Hindernis, sondern Material für neue Ideen.

In einem ersten Workshop beschäftigte sich die Gruppe mit deutsch-polnischer Geschichte. Die verschiedenen Herkunftsorte und Erfahrungen der Jugendlichen eröffneten unterschiedliche Perspektiven auf das entstehende Deutsch-Polnische Haus und auf die Frage, wie Erinnerungs- und Friedensarbeit heute aussehen kann.

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„Unsere unterschiedlichen Herkunftsorte machen unsere Aktivitäten einzigartig.“

Die Jugendgruppe verband ihre Perspektiven später auch mit konkreter Erinnerungsarbeit in Böblingen und der Idee „Friedensarbeit beginnt vor deiner Tür“.

Von Leipheim nach Berlin

Jugendtreff International Leipheim beteiligte sich an den Jugend-Ideenlaboren für das künftige Deutsch-Polnische Haus in Berlin. Die Leipheimer Gruppe war mehrsprachig und verband deutsche, polnische, ukrainische und englischsprachige Perspektiven.

Im ersten Workshop beschäftigten sich die Jugendlichen mit deutsch-polnischer Geschichte. Gerade die unterschiedlichen Herkunftsorte und persönlichen Erfahrungen der Gruppenmitglieder wurden als Stärke verstanden: Sie eröffneten verschiedene Sichtweisen auf Erinnerung, Zugehörigkeit und die Frage, wie Geschichte jungen Menschen vermittelt werden kann.

Abschluss in Berlin

Ende November 2023 kamen junge Menschen aus Berlin, Chorzów, Elmshorn, Leipheim, Lublin und Kielce sowie eine deutsch-polnische Gruppe der Studierendenorganisation AEGEE in Berlin zusammen. Dort präsentierten sie ihre Ideen für die Bildungsarbeit des zukünftigen Deutsch-Polnischen Hauses.

Die Leipheimer Gruppe stellte dabei ihr Konzept einer lokalen Erinnerungsarbeit vor: Geschichte sollte nicht abstrakt bleiben, sondern vor Ort sichtbar werden und mit heutiger Friedensarbeit verbunden sein.

Was daraus entstanden ist

Die Idee führte zur konkreten Erinnerungsarbeit in Böblingen: Jugendliche pflegten die Gräber von Kindern polnischer Zwangsarbeiterinnen auf dem Alten Friedhof, führten Gespräche und Interviews mit Fachleuten und Historikerinnen und Historikern und dokumentierten die Arbeit filmisch.